Wald 02
Installation, Holz, Metall, Farbe, 2x 2x 3 m, Diplomarbeit, Dresden, Juli 2005
Zeichen, Bilder und Symbole sind codierte Nachrichten, die ein bestimmtes Objekt beschreiben. Sind wir nicht im Stande die codierte Information zu deuten, werden wir nicht erfahren, was sich hinter dem jeweiligen Zeichen verbirgt. In diesem Sinne existiert eine direkte Kongruenz zur Funktionsweise der Installation. Die projizierten Zeichen lassen sich nur aus einer Blickrichtung wahrnehmen. Außerhalb dieser bilden „die Grenzen meiner Wahrnehmung, [auch] die Grenzen meiner Welt“ (nach Wittgenstein).
Indem sich das projizierte Zeichen unserer Wahrnehmung außerhalb des Projektionspunktes entzieht, weil es sich nur in Gestalt abstrakter Formen und Flächen zeigt, stellt sich die Frage nach der Funktionsweise unserer visuellen Sinne innerhalb raumgebundener Gesetzmäßigkeiten.

Wir erkennen, daß wir die Dinge nicht erkennen können.