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dimension wald2
Modell, Holz, Farbe, 20x 20x 30 cm, Dresden, Juni 2005 |
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dimension wald 1+2 verfolgt zwei Ansätze, die sich beide auf unterschiedliche Art und Weise damit beschäftigen, wie wir Welt erkennen können. Der Eine - ein Empirischer - untersucht die Funktionsweise unserer Wahrnehmung, gebunden an die Gesetze des Raumes, wie wir die Dinge unserer Welt erfassen. Der Andere - ein Erkenntnistheoretischer - beschreibt den Zusammenhang zwischen den Dingen und den Zeichen, Bildern und Symbolen, die diese „bezeichnen“.
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dimension wald2
Installation, Holz, Metall, Farbe, 2x 2x 3 m, Diplomarbeit, Dresden, Juli 2005
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Zeichen, Bilder und Symbole sind codierte Nachrichten, die ein bestimmtes Objekt beschreiben. Sind wir nicht im Stande die codierte Information zu deuten, werden wir nicht erfahren, was sich hinter dem jeweiligen Zeichen verbirgt. In diesem Sinne existiert eine direkte Kongruenz zur Funktionsweise der Installation. Die projizierten Zeichen lassen sich nur aus einer Blickrichtung wahrnehmen. Außerhalb dieser bilden „die Grenzen meiner Wahrnehmung, [auch] die Grenzen meiner Welt“ (nach Wittgenstein).
Indem sich das projizierte Zeichen unserer Wahrnehmung außerhalb des Projektionspunktes entzieht, weil es sich nur in Gestalt abstrakter Formen und Flächen zeigt, stellt sich die Frage nach der Funktionsweise unserer visuellen Sinne innerhalb raumgebundener Gesetzmäßigkeiten.
Wir erkennen, daß wir die Dinge nicht erkennen können.
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